Sa 9 Feb 2008
Ein fröhlicher Tag mit schrecklichem Ende
Geschrieben von Piet unter Allgemein
Heute war es nun endlich soweit. Meine Cousine (5 Jahre jung) und ich haben uns seit Weihnachten nicht mehr gesehen. Heute wollte sie mich nun endlich mit ihrer Mama besuchen kommen. Mama, Papa und ich sind früh aufgestanden und haben gemeinsam gefrühstückt - mein Hunger war allerdings nicht so groß, mir geht es nämlich seit zwei Tagen nicht so wirklich gut. Mama meint, ich hätte mir einen leichten Magen-Darm-Infekt eingefangen. Auf jeden Fall ist Mama nach dem Frühstück zum Bahnhof gefahren, um Mareen und Hannah abzuholen.
Hannah und ich habe es wirklich total genossen, endlich mal wieder Zeit miteinander zu verbringen. Wir haben geknetet, gemalt, gebastelt, Musik gehört, Bücher gelesen und viel gelacht. Gesundheitlich ging es mir relativ gut, nur gegen Mittag wollte ich dann (freiwillig) ins Bett, um ein Mittagschläfchen zu halten - geschlafen habe ich dann fast 3 Stunden. Danach bin ich dann nicht mehr so richtig zu mir gekommen. Hannah und ich haben es uns dann auf dem Sofa gemütlich gemacht und uns eine DVD angeschaut. Ich fühlte mich leider nicht so wirklich gut und war am Nachmittag eher ruhig. Am späten Nachmittag hat Mama Hannah und Mareen wieder zum Bahnhof gebracht. Wieder zu Hause angekommen, hat sie das Abendbrot vorbereitet, aber ich wollte überhaupt nichts essen. Mir war übel und ich hatte einfach keinen Appetit. Mama und Papa haben sich große Sorgen um mich gemacht, also haben sie das Abendessen abgebrochen und sind mit mir in die Notdienstpraxis gefahren.
Dort war es leider sehr voll und wir hätten Stunden gewartet, wenn man uns nicht direkt zur Kinderklinik geschickt hätte. Dort wurden wir dann sofort von Schwester Annkathrin in Empfang genommen - sie war total lieb, hab mich gewogen, gemessen und meinen Blutdruck gemessen. Dann kam auch schon der Doktor und hat Mama und Papa viele, viele Fragen gestellt, bevor er mich dann untersuchte. Gegen 21.30 Uhr hieß es dann, dass ich in der Klinik bleiben muss, um ein paar Infusionen zu erhalten. Mama und Papa haben mich dann in mein Zimmer gebracht, wo die beiden sich von mir verabschiedet haben. Allerdings hat Mama mir versprochen, nur kurz nach Hause zu fahren, um ein paar Sachen zu packen und dann wieder zu mir zu kommen. Und das Versprechen hat sie auch gehalten.
