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Ganz stolz war ich, dass ich heute zum ersten Mal ganz allein Brötchen kaufen durfte. Papa hat mir das Fahrrad rausgeholt und Mama hat mir meinen Rucksack fertig gemacht. In die Geldbörse hat sie mir Geld und einen Zettel gelegt, worauf geschrieben stand, welche Brötchen ich mitbringen sollte. Und los gings. Auf zum Bäcker! Alles schnell erledigt. Die nette Verkäuferin fragte mich noch, ob ich ein Schokobrötchen geschenkt bekommen möchte, aber ich lehnte ab, weil Mama mir versprochen hatte, dass ich nach dem Frühstück einen Lolli essen darf. Also Rucksack auf den Rücken und wieder nach Hause gefahren. Mama hatte zwischenzeitlich schon den Frühstückstisch auf der Terasse gedeckt.

Gegen Mittag hatten wir das Auto gepackt und dann sind wir zum Strand nach Holnis gefahren. Schnell noch die Strandmuschel aufgebaut und dann hab ich mit Mama eine Ritterburg aus vielen Sandkuchen gebaut. Dann wollte ich mit Papa ins Wasser. Aber der hatte nur seinen großen Zeh reingehalten und ist dann wieder auf die Decke zurück :-( Mama war mutiger - sie ist mit mir direkt ins Meer gelaufen. Und als wir erstmal richtig nass waren, wars auch gar nicht mehr so kalt. Später haben wir dann noch dem schlafenden Papa die Beine eingebuddelt und unsere Ritterburg weitergebaut. Ach, es war ein herrlicher Tag. Hoffentlich wirds morgen oder übermorgen wieder schön,  so dass wir wieder an den Strand fahren können. Ist wirklich toll, so nah am Strand zu wohnen.

Gestern Mittag sind Mama und Papa nach Lübeck gekommen. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesengroß und ich hatte den Beiden doch so viel zu erzählen. Aber so viel Zeit hatten wir gar nicht, denn Mama und Papa hatten mir versprochen, mit mir eine “Wicki”-Aufführung im Lübecker Freilichttheater anzuschauen. Im letzten Jahr war ich mit Oma Irma schon hier und eigentlich wollte sie auch in diesem Jahr wieder mit mir dorthin gehen, aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Und wenn man draußen sitzt, sollte es zumindest trocken sein. Und dieses Glück hatten wir gestern. Wir suchten und seinen schönen Platz, von dem aus wir alles gut sehen konnten und dann sahen wir eine sehr gelungene Vorführung. Die Geschichte war toll und auch die ganze Kulisse (wie Mama es nennt) war sehr schön. Irgendwie war die Geschichte viel zu schnell vorbei, von mir aus hätte ich noch länger bleiben können. Aber nach der Aufführung hatten alle Kinder noch die Gelegenheit, die Schauspieler von Nahmen zu sehen und sich Autogramme zu holen. Das hab ich natürlich auch gemacht… im Programmheft haben alle Beteiligten Schauspieler unterschrieben und dann gabs so gar noch ein Foto mit Halvar. War ein schöner Nachmittag.

Heute war ich mit meinen Eltern in Lübeck noch ein wenig shoppen. Von meinem Urlaubsgeld, was ich von meinen Großeltern bekommen hatte und von einem Gutschein, den mir mein Onkel und meine Tante geschenkt hatten, habe ich mir heute ein tolles Playmobil-Auto mit Boxenstop gekauft. Wir waren in einem riesigen Spielzeugladen… ich konnte mich anfangs überhaupt nicht entscheiden. Aber dann hatte ich mir 3 Sachen herausgesucht und habe meinen Eltern gesagt, dass es das rote Auto sein soll. Sie haben mir erklärt, wie viel das Auto kostet und wie viel Geld ich nach dem Kauf noch in meiner Geldbörse haben würde. Aber mir wars egal. Ich hatte mich in das Auto verliebt und dann durfte ich es mir auch kaufen. Bei Oma und Opa zu Hause hab ich auch gleich alels ausgepackt und zusammengebaut.

Nach dem Abendessen habe ich mit meinen Eltern das Auto mit meinen ganzen Sachen vollgepackt und dann haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Der Urlaub in Grimmen und auch in Lübeck bei den Großeltern war ganz toll aber ich freute mich nun sehr, wieder nach Hause zu fahren.

So ihr Lieben, ich verabschiede mich erstmal. Heute gehts mit meinen Eltern zu Oma und Opa nach Grimmen. Meine Cousine und ihre Eltern sind schon dort. Heute Abend feiern wir alle zusammen Omas und Opas Geburtstag nach. Und morgen fahren meine Eltern und meine Tante und mein Onkel dann wieder ab. Hannah und ich machen dann Ferien bei Oma und Opa, worauf ich mich schon seit langer Zeit freue. Wenn ich zurück bin, hab ich bestimmt eine Menge zu berichten.

Am späten Nachmittag ist unser Wochenendbesuch abgereist. Wir haben dann noch etwas zu Abend gegegessen und am frühen Abend haben wir uns auf den Weg nach Glücksburg gemacht. Dort am Strand waren wir mit Felix und seinen Eltern verabredet. Zwei Strandkörbe hatten wir gemietet, um später am Abend beim großen Feuerwerk in der ersten Reihe  sitzen zu können. Felix und ich haben zunächst noch ein wenig im Wasser geplanscht und am Strand gespielt während unsere Eltern es sich in den Strandkörben gemütlich machten und picknickten. Ziemlich schnell verging die Zeit bis 22:45 Uhr. Und dann kam der Höhepunkt des Abends. Erst wurde es ganz still am Strand, bevor laute Musik aus riesigen Musikboxen dröhnte und dann begann der “Glücksburger Feuerzauber” - ein musiksynchrones Feuerwerk. Fast 20 min lang blickten wir aufs Wasser, von wo aus das Feuerwerk gezündet wurde und in den Himmel. Es war hell, es war laut - es war einfach schön. Nach dem Ende dieses Spektakels machten Felix und ich den Strand noch ein wenig unsicher - wann haben wir schon mal die Gelegenheit, im Dunkeln am Strand zu spielen. Gegen 00.00 Uhr machten wir uns auf zur Bushaltestelle. Leider mussten wir dort noch fast 20 min auf den Bus warten, der uns zum Parkplatz brachte. Im Auto bin ich dann natürlich sofort eingeschlafen - geträumt habe ich von einem schönen Wochenende.

Heute war nun mein letzter Tag in der Kita Schwedenheim.  Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse ich meinen geliebten Kindergarten. Um meinen Abschied mit den Kindern aus meiner Pinguingruppe zu feiern, hat Mama mir einen Erdbeerkuchen gebacken. Den haben wir uns alle gut schmecken lassen. Gestern Abend hab ich mit Mama noch Abschiedsgeschenke für meine beiden Erzieherinnen Sabine und Sigrun sowie für die Chefin des Hauses, die Küchenchefin und die Putzfee gebastelt.  Alle haben sich riesig über meine kleine Überraschung gefreut. Auch ich habe ein Abschiesgeschenk bekommen…. ein kleines Fotoalbum mit Fotos aus meiner Kindergartenzeit. So habe ich eine tolle Erinnerung an die 3 Jahre im Schwedenheim. Meinen Erzieherinnen habe ich versprochen, sie schon bald mal wieder besuchen zu kommen und für das Laternelaufen im November hab ich mich auch schon angemeldet. Wir sehen uns also wieder!

Aufstehen, frühstücken und ab ins Auto auf den Weg nach Hamburg. Nach 1,5 Stunden Fahrt mit Wicki, dem Wikinger im Ohr, sind wir angekommen an der Alsterdorfer Sporthalle. Erstmal erfrischen an der Bar im VIP-Bereich. Very important people - hat Mama mir erklärt, irgendwie wars was Besonderes ;-) Dann ab in die Halle, dort lief der Spiel um Platz 3 der U17 Weltmeisterschaft im Basketball. Spannend wars und je öfter ich mir Basketballspiele anschaue umso besser verstehe ich auch die Punktezählung. Außerdem hab ich genau auf die Spieler geachtet, möchte ich doch auch gerne mal richtig Basketball spielen können. Sieger der Begegnung ist übrigens Canada. Die Jungs waren gut und haben sich riesig gefreut. Pause! Wieder an die Bar, denn es ist heiß! Schließlich sorgte dann noch ein Eis für einen Moment Abkühlung.

Auf einmal irgendwie Unruhe im VIP-Bereich. Große Männer überall. Papa hat mir erklärt, dass dies die Jungs der Deutschen Nationalmannschaft seien. Und dann steht er da - Dirk Nowitzki, von dem Papa mir schon einiges erzählt hat. Er wird umlagert von Leuten und dann nimmt er sich die Zeit, mit Papa und mir ein Erinnerungsfoto zu machen. Ich musste auf Papas Arm, sonst hätte ich gar nicht mit Dirk Nowitzki zusammen auf ein Bild gepasst - der ist nämlich sooo riesig ;-)

Zeit wird es, wieder in die Halle zu gehen. Das Finale zwischen Polen und den USA sollte gleich beginnen. Vorher nimmt mich Alex (ein Freund meiner Eltern und Hallensprecher bei der WM) an die Hand und führt mich nach unten direkt an den Rand des Spielfeldes. Die Spieler beider Mannschaften machen sich warm, ich schaue zu. Bevor die Spieler sich begrüßen und die Wimpel austauschen, bekomme auch ich einen Wimpel der amerikanischen Mannschaft. Man, war ich stolz! Schnell gings zu Mama und Papa und dann haben wir ein schönes Finale gesehen. Die amerikanischen Spieler waren richtig gut, die haben fast gezaubert. Wär schon cool, wenn ich auch mal so spielen könnte. Am Ende heißt der verdiente Sieger: USA. Dann gabs noch die Siegerehrung. Schon spannend, das alles so mitzuerleben.

Am Ende des Tages bin ich glücklich und zufrieden und gleich morgen versuche ich umzusetzen, was ich mir bei den ganzen Spielern abgeschaut habe.

Bisher hatte ich noch nie das Glück, St. Pauli live spielen zu sehen. Das sollte sich heute aber ändern. Nach dem Sommerfest meines Kindergartens sind wir schnell nach Hause, um den Hund zu versorgen und dann gings weiter nach Grasten in Dänemark. Wir waren spät dran, aber trotzdem waren rechtzeitig im Stadion zum Anpfiff eines Trainingsspiels von St. Pauli. War schon irgendwie aufregend nach den ganzen Fußballspielen der WM, die ich immer im Fernsehen verfolgte, nun direkt am Spielfeldrand zu stehen und alles hautnah mitzuerleben. Allerdings war das Spiel nicht so spannend und es endete 1:1. Aber unseren Spaß hatten wir trotzdem.

Nach dem Spiel holte ich mir dann noch ein Autogramm von Holger Stanislawski, dem Train des FC St. Pauli und ein Erinnerungsfoto gabs dann auch noch. Man, war das ein aufregender Tag. Zum Glück war die Heimfahrt nicht so lang, so dass ich zu Hause schnell ins Bett konnte.

Lange hab ich auf den heutigen Nachmittag gewartet. Das Wetter war super und unser Sommerfest im Kindergarten hat viel Spaß gemacht. 60 Jahre ist das “Schwedenheim” geworden. Mama hat einen Geburtstagskuchen für das Sommerfest gebacken. Zu Beginn der Feier gabs ein paar Ansprachen, die für uns Kinder ziemlich langweilig waren.

Aber dann kam das worauf wir alle schon lange warteten. Fast ein Jahr lang haben wir in unserer Gruppe viele Lieder geübt. Und heute war der Liedermacher Matthias Meyer-Göllner bei uns im Kindergarten, um mit uns gemeinsam die Lieder zu singen. Das war richtig toll!

Fast eine Stunde lang haben wir gesungen und dann freuten wir uns, endlich das Kuchenbuffet stürmen zu können. Lange hat es uns aber nicht auf den Stühlen gehalten, Felix und ich wollten unbedingt zu den Ponys, auf denen wir heute Nachmittag reiten durften.

Und natürlich ließen wir uns auch noch schminken - Felix als Tiger und ich als Vampir. Und dann haben wir uns auch noch Stockbrot im Feuer gebacken. Wie im Fluge vergingen die 3 Stunden. Und allzu lange konnten wir auch nicht bleiben, denn wir hatten ja später am Abend noch etwas besonderes vor.

Das Sommerfest war ein schöner Abschied für mich von meinem Kindergarten, den ich in einer Woche verlasse werde.

Erstaunlich gut habe ich letzte Nacht geschlafen. Aber als Mama mich heute Morgen weckte, kam mir gleich in den Sinn, dass heute mein Geburtstag war. 5 Jahre bin ich jetzt schon. Natürlich war ich sehr aufgeregt, wie mein Geburtstagstisch wohl aussehen würde. Also Puschen angezogen und gleich nach unten gelaufen. Als erstes sah ich einen Riesenkarton - darauf ein Bild von einem Basketballkorb. Mama erklärte mir, dass dies ein Geschenk von beiden Omas und Opas sei. Und dann brannten da meine Geburtstagkerzen auf einem grünen Kuchen. Der sah aus wie ein Fußballfeld - Mama hatte ihn für mich gebacken. Boah! Außerdem hatte ich noch ein Päckchen von meiner Patentante auszupacken. Darin befand sich eine Triola. Die musste ich gleich mal austesten. Das machte mir so viel Spaß, dass ich gar nicht wieder aufhören wollte. Aber dann las Mama mir noch eine Geburtstagskarte vor. Auf der stand geschrieben, dass wir meinen Kindergeburtstag am Wochenende in Joldelund feiern würden. Das war eine Überraschung. So gerne wollte ich mal wieder dorthin und nun erfüllen Mama und Papa mir diesen Wunsch. Natürlich war ich sehr aufgeregt, aber Frühstück musste sein - meinte Mama. Nach dem Frühstück gings dann aber schon ziemlich bald in den Kindergarten. Und meinen Fußballkuchen durfte ich mitnehmen, denn den hatte Mama extra für mich und meine Pinguingruppe gebacken.

Im Kindergarten wars heute auch sehr schön, wir haben auch dort meinen Geburtstag gefeiert. Um 16 Uhr haben meine Eltern mich dann abgeholt und dann fuhren wir nach Hause, wo eine leckere Erdbeertorte auf uns wartete.  Ich klingelte noch bei einer Freundin in der Nachbarschaft, die ich ganz spontan zum Kaffeetrinken einlud. Als Mama gerade den Kaffeetisch deckte, klingelte es an der Tür. Ich war ganz überrascht, Oma und Opa aus Lübeck zu sehen. Mit denen hatte ich ja gar nicht gerechnet. Aber gefreut hab ich mich total. Oma und Opa aus Grimmen wollten heute eigentlich auch hier sein, aber leider ist Opa krank geworden.

Alles zusammen machten wir uns über den leckeren Erdbeerkuchen her. Opa und Papa haben dann meinen Basketballkorb aufgebaut und meine Freundin und ich haben dann gleich fleißig geübt. Später haben wir zusammen noch gegrillt, denn das Wetter war zum Glück noch recht gut geworden. Nach dem Abendessen, sind dann Oma und Opa wieder abgefahren und ich bin total müde aber glücklich ins Bett gegangen. War ein schöner 5. Geburtstag!

Mein Geschenk für Mama. Mir hats geschmeckt ;-)

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