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Am späten Nachmittag ist unser Wochenendbesuch abgereist. Wir haben dann noch etwas zu Abend gegegessen und am frühen Abend haben wir uns auf den Weg nach Glücksburg gemacht. Dort am Strand waren wir mit Felix und seinen Eltern verabredet. Zwei Strandkörbe hatten wir gemietet, um später am Abend beim großen Feuerwerk in der ersten Reihe  sitzen zu können. Felix und ich haben zunächst noch ein wenig im Wasser geplanscht und am Strand gespielt während unsere Eltern es sich in den Strandkörben gemütlich machten und picknickten. Ziemlich schnell verging die Zeit bis 22:45 Uhr. Und dann kam der Höhepunkt des Abends. Erst wurde es ganz still am Strand, bevor laute Musik aus riesigen Musikboxen dröhnte und dann begann der “Glücksburger Feuerzauber” - ein musiksynchrones Feuerwerk. Fast 20 min lang blickten wir aufs Wasser, von wo aus das Feuerwerk gezündet wurde und in den Himmel. Es war hell, es war laut - es war einfach schön. Nach dem Ende dieses Spektakels machten Felix und ich den Strand noch ein wenig unsicher - wann haben wir schon mal die Gelegenheit, im Dunkeln am Strand zu spielen. Gegen 00.00 Uhr machten wir uns auf zur Bushaltestelle. Leider mussten wir dort noch fast 20 min auf den Bus warten, der uns zum Parkplatz brachte. Im Auto bin ich dann natürlich sofort eingeschlafen - geträumt habe ich von einem schönen Wochenende.

Heute war nun mein letzter Tag in der Kita Schwedenheim.  Mit einem wachenden und einem weinenden Auge verlasse ich meinen geliebten Kindergarten. Um meinen Abschied mit den Kindern aus meiner Pinguingruppe zu feiern, hat Mama mir einen Erdbeerkuchen gebacken. Den haben wir uns alle gut schmecken lassen. Gestern Abend hab ich mit Mama noch Abschiedsgeschenke für meine beiden Erzieherinnen Sabine und Sigrun sowie für die Chefin des Hauses, die Küchenchefin und die Putzfee gebastelt.  Alle haben sich riesig über meine kleine Überraschung gefreut. Auch ich habe ein Abschiesgeschenk bekommen…. ein kleines Fotoalbum mit Fotos aus meiner Kindergartenzeit. So habe ich eine tolle Erinnerung an die 3 Jahre im Schwedenheim. Meinen Erzieherinnen habe ich versprochen, sie schon bald mal wieder besuchen zu kommen und für das Laternelaufen im November hab ich mich auch schon angemeldet. Wir sehen uns also wieder!

Aufstehen, frühstücken und ab ins Auto auf den Weg nach Hamburg. Nach 1,5 Stunden Fahrt mit Wicki, dem Wikinger im Ohr, sind wir angekommen an der Alsterdorfer Sporthalle. Erstmal erfrischen an der Bar im VIP-Bereich. Very important people - hat Mama mir erklärt, irgendwie wars was Besonderes ;-) Dann ab in die Halle, dort lief der Spiel um Platz 3 der U17 Weltmeisterschaft im Basketball. Spannend wars und je öfter ich mir Basketballspiele anschaue umso besser verstehe ich auch die Punktezählung. Außerdem hab ich genau auf die Spieler geachtet, möchte ich doch auch gerne mal richtig Basketball spielen können. Sieger der Begegnung ist übrigens Canada. Die Jungs waren gut und haben sich riesig gefreut. Pause! Wieder an die Bar, denn es ist heiß! Schließlich sorgte dann noch ein Eis für einen Moment Abkühlung.

Auf einmal irgendwie Unruhe im VIP-Bereich. Große Männer überall. Papa hat mir erklärt, dass dies die Jungs der Deutschen Nationalmannschaft seien. Und dann steht er da - Dirk Nowitzki, von dem Papa mir schon einiges erzählt hat. Er wird umlagert von Leuten und dann nimmt er sich die Zeit, mit Papa und mir ein Erinnerungsfoto zu machen. Ich musste auf Papas Arm, sonst hätte ich gar nicht mit Dirk Nowitzki zusammen auf ein Bild gepasst - der ist nämlich sooo riesig ;-)

Zeit wird es, wieder in die Halle zu gehen. Das Finale zwischen Polen und den USA sollte gleich beginnen. Vorher nimmt mich Alex (ein Freund meiner Eltern und Hallensprecher bei der WM) an die Hand und führt mich nach unten direkt an den Rand des Spielfeldes. Die Spieler beider Mannschaften machen sich warm, ich schaue zu. Bevor die Spieler sich begrüßen und die Wimpel austauschen, bekomme auch ich einen Wimpel der amerikanischen Mannschaft. Man, war ich stolz! Schnell gings zu Mama und Papa und dann haben wir ein schönes Finale gesehen. Die amerikanischen Spieler waren richtig gut, die haben fast gezaubert. Wär schon cool, wenn ich auch mal so spielen könnte. Am Ende heißt der verdiente Sieger: USA. Dann gabs noch die Siegerehrung. Schon spannend, das alles so mitzuerleben.

Am Ende des Tages bin ich glücklich und zufrieden und gleich morgen versuche ich umzusetzen, was ich mir bei den ganzen Spielern abgeschaut habe.

Mein Geschenk für Mama. Mir hats geschmeckt ;-)

Da kann der nächste Winter ja kommen! Gerade fühlt es sich draußen ja auch so an :-(

Heute Nachmittag waren meine Eltern mit mir auf dem Jahrmarkt. Ich war ganz schön aufgeregt, denn ich wusste, dass es dort eine Kinderachterbahn gab, die ich unbedingt austesten wollte. Und das war auch gleich das erste, was ich mit Papa ausprobierte… es war ganz schön schnell, hat aber ganz viel Spaß gemacht.

Danach gings dann zu den Kinderfliegern. Dieses Karrussel kenne ich schon, aber es macht trotzdem immer wieder super Spaß, damit abzuheben.

Dann schlenderten wir erstmal über den Jahrmarkt, um zu schauen, welche Attraktionen sonst noch geboten werden. Vorbei ging es an vielen lecker duftenden Buden. Und dann standen wir vor dem 38 m hohen Riesenrad, womit ich unbedingt fahren wollte. Da Mama Höhenangst hat, musste also wieder Papa ran. Wir kauften die Chips und konnten direkt einsteigen. Und dann gings auch gleich nach oben. Eine herrliche Aussicht hatten wir über die Stadt und über den gesamten Jahrmarkt.

Und dann gings auch gleich weiter zur nächsten Attraktion. Die Achterbahn für Erwachsene. Erstaunt sah ich zu, wie die Wagen rauf und runter rasten. Und dann sahen wir, dass auch kleine Kinder mit ihren Eltern hier mitfahren durften. Also wollte ich das auch unbedingt austesten. Mama kaufte die Chips und Papa und ich setzten uns gleich in einen Wagen. Dann mussten wir noch einen kleinen Moment warten und schon ging es los! Rauf und runter, mal ganz langsam, dann wieder richtig schnell.

Ach, war das alles aufregend. Ich konnte gar nicht schnell genug zum nächsten Fahrgeschäft kommen. Also zogen wir über den Jahrmarkt, um zu schauen, was mich noch interessieren könnte. Halt gemacht haben wir beim Autoscooter. Auch eine sehr lustige Fahrt!

Leider vergeht die Zeit auf dem Jahrmarkt immer viel zu schnell. Ich durfte mir nun aussuchen, womit ich gerne noch fahren wollte. Ich überlegte hin und her zwischen einer weiteren Fahrt  mit der Erwachsenenachterbahn oder aber einer Fahrt mit der Geisterbahn - entschied mich dann für die  Geisterbahn. Die Fahrt war recht kurz und auch gar nicht so gruselig, wie ich es mir vorgestellt hatte, ich hatte ja auch meinen Papa dabei. Aber Spaß gemacht hat auch diese Fahrt.

Natürlich wollte ich immer noch nicht gehen, also fragte ich Mama und Papa, ob ich noch einmal ins Labyrinth könnte.  Diesen Wunsch konnten sie mir nicht abschlagen. Ich führte Papa dann sicher durch den Irrgarten. Im Anschluss gabs noch ein paar leckere Mutzen und gebrannte Mandeln für uns und ein schöner und aufregender Nachmittag auf dem Jahrmarkt ging zu Ende.

Lange genug hab ich jetzt die Tage bis Ostern gezählt. Heute nach dem Aufstehen war es endlich soweit. Ich musste doch schauen, ob der Osterhase mir etwas in das Osternest, welches ich mit Mama gebaut habe, gelegt hat. Also schnell anziehen, Körbchen schnappen und raus in den Garten.

Viele bunter Eier habe ich gefunden und in mein Körbchen gelegt und so gar in meinem Osternest konnte ich ein Geschenk finden.

Und dann hab ich auf unser Terasse noch ein neues Fahrrad entdeckt… woher der Osterhase nur wusste, dass mein altes Fahrrad mittlerweile schon zu klein für mich war?

Mittags bekamen wir dann noch Besuch von meinen Großeltern und von meinem Onkel, meiner Tante und meiner Cousine. In gemütlicher Runde haben wir zusammen Mittag gegessen. Nach dem Essen haben wir uns dann auf den Weg nach Falshöft gemacht. Wer hier fleißig liest, wird wissen, dass Mama und Papa in Falshöft geheiratet haben. Und in dem schönen Bauerncafé, wo wir auch zu Mamas und Papas Hochzeit waren, sind wir auch heute Nachmittag eingekehrt. Für die Erwachsenen gab es Kuchen und für meine Cousine und mich ein leckeres Eis. Gemütlich war es im Café, draußen war es grau, kalt und es regnete.

Nach einer Stunde dann verzogen sich die Regenwolken und die Sonne kam zum Vorschein, so dass wir nun doch noch an den Strand konnten. Hannah und ich sammelten Steine, die wir dann ins Meer warfen. Und einige ganz besondere Exemplare nahmen wir mit nach Hause.

Wieder in Flensburg angekommen, nutzten Hannah und ich es aus, dass der Regen davon gezogen war. Ich setzte mich auf mein neues Fahrrad und Hannah hatte sich ihre Rollerblades mitgebracht. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Später aßen wir dann noch zusammen Abendbrot, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten. Es war ein ganz toller Ostersonntag mit der Familie!

Heute ist Opas 70. Geburtstag. Allerdings hatten wir heute Morgen gar nicht so viel Zeit zum Feiern, denn Mama und ich mussten ja pünktlich auf dem Berg sein. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zur Talstation. Bei “Pittl” zogen wir unsere Skischuhe an und holten unsere Ski ab und dann gings zum ersten Mal in die Gondel, die uns zur Mittelstation bringen sollte. Ach, war das alles aufregend - vor allen Dingen für meine Mama, die nämlich Höhenangst hat. Aber Papa und ich haben sie ein bisschen abgelenkt und nach kurzer Zeit waren wir auch schon oben. Mama und Papa brachten mich dann zu Ismi, meiner Skilehrerin. Für Mama gabs noch schnell einen Abschiedskuss und dann musste auch sie los zu ihrer Skigruppe.

Papa half mir dann noch beim Anziehen meiner Ski und dann war auch er verschwunden. Meine Gruppe bestand aus nur 5 Kindern. Und kaum, dass wir die Ski unter den Füßen geschnallt hatten, fuhren wir mit dem Zauberteppich auf den Hügel und rutschten so ganz langsam das erste Mal nach unten. 4 Stunden lang haben wir das heute geübt, zwischendurch gabs eine Mittagspause. Und um 15 Uhr haben Mama und Papa mich dann wieder aus der Skischule abgeholt. Auf der Bruggeralm haben wir dann noch etwas getrunken und natürlich auf Opas 70. angestoßen - Aprés Ski nennt man das. Tja und dann gings ab in die Gondel wieder zur Talstation. In der Ferienwohnung haben wir noch Kaffee getrunken. Zeit zum Ausruhen blieb heute nicht, denn wir wollten noch Opas Geburtstag bei Burgel im Gröbenhof feiern. Salat und Vorsuppe waren nicht mein Ding, aber der Gamsbraten war sehr lecker und der Nachtisch erst… hmmm.

Gegen 21.30 Uhr waren wir wieder in der Ferienwohnung dann wurde es auch Zeit für mich ins Bett zu gehen. Schließlich muss ich doch morgen wieder fit sein.

Heute ist Sonntag. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns auf den Weg zur Talstation gemacht. Dort habe ich zum ersten Mal meine Skischuhe anprobiert und auch meine Ski habe ich bekommen, man ist das alles aufregend. Auch meine Eltern und Großeltern haben ihre Skiausrüstung ausgeliehen und Mama und ich haben uns für die Skischule angemeldet. Nur noch einmal schlafen, dann soll es losgehen. Ist alles ganz schön aufregend gewesen. Und damit mir das Warten nicht zu schwer fällt, durfte ich meinen Skihelm mit nach Hause nehmen und eine Skibrille habe ich auch noch bekommen.

Danach sind wir dann zu “Burgel” in den Gröbenhof gegangen - ein Restaurant, in das meine Großeltern seit über 20 Jahren einkehren, wenn sie hier im Stubaital Urlaub machen. Dort haben wir auch Freunde meiner Großeltern getroffen, die ebenfalls gerade hier Urlaub machen. Die Erwachsenen haben draußen Punsch getrunken und ich habe mich im Schnee gewälzt und die vereiste Rutsche musste ich auch austesten.

Dann haben wir lecker gegessen und ich hab mich dann schnell in die Spielecke zurück gezogen. Ich freu mich schon, wenn wir bald wieder hierher zum Essen gehen.

Nach 10 h und 45 min sind wir heute endlich in Österreich im Stubaital angekommen. Oma und Opa haben uns in der Ferienwohnung herzlich empfangen. Leider war es bei unserer Ankunft schon dunkel, aber an den Lichtern konnte ich schon erahnen, wie hoch die Berge hier sind. Alles sehr aufregend und ich bin schon ganz gespannt, was mich morgen so erwartet.

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