Was für einen schönen Jahreswechsel hab ich hinter mir. Tagsüber war ich mit meinen Eltern in der City bummeln, auf dem Neujahrsmarkt gabs für Mama und Papa noch einen Punsch und für mich eine leckere Waffel. Wieder zu Hause angekommen, legten wir uns alle zur Ruhe, um fit für eine lange Nacht zu werden.

Als Mama mich weckte, war ich zunächst gar nicht so gut gelaunt, aber so nach und nach kam ich zu mir und verwandelte mich in einen kleinen König, denn ich wollte zum ersten Mal Rummelpottlaufen. Das war aufregend. Und wir waren auch überall erfolgreich - einen gut gefüllten Naschibeutel brachte ich wieder mit nach Hause. Vor unserer Tür hatten wir die Fackeln und den Feuerkorb angezündet - gewärmt haben wir uns mit heißem Kakao und Punsch. Und auch zu uns kamen noch Rummelpottläufer.

Später gabs dann ein leckeres Fondue und dann hatte Papa endlich mal Zeit, mit mir die Carrera-Bahn aufzubauen. Musste ich doch endlich mal mein neues Auto, welches mir der Weihnachtsmann gebracht hat, austesten.

Nach vielen Rennrunden haben wir dann das Wohnzimmer mit unzähligen Luftschlangen geschmückt und wie zu Silvester üblich Blei gegossen… komisch Gebilde kamen dabei raus, so richtig deuten konnten wir sie nicht. Um 00:00 Uhr haben wir dann auf das Neue Jahr angestoßen und dann sind wir raus, um uns ein wunderschönes Feuerwerk anzuschauen. Auch Papa hat Raketen in den Himmel geschossen und ich habe meine ersten Wunderkerzen abgebrannt.

Um 1.30 Uhr bin ich dann total müde ins Bett gefallen.

Die Sonne schien und der Himmel strahlte, als ich am Morgen das Bett verließ. Bestes Wetter, um am Nachmittag nach Timmendorf zu fahren, um sich ein Konzert anzusehen. Also machten wir uns nach dem Mittagessen auf den Weg ins 120 km entfernte Timmendorf - einen Freund der Familie haben wir auch noch mitgenommen. 2 Stunden lang hab ich dann alle im Auto unterhalten sehr zum Leidwesen von Mama, die eigentlich ein bisschen schlafen wollte. In Timmendorf angekommen, dauerte es mindestens nochmal gefühlte 2 Stunden einen Parkplatz zu finden. Aber letztlich ist Papa auch das geglückt.

Am Strand war es schon sehr voll, aber wir drängelten uns an allen vorbei, denn Oma und Opa aus Lübeck warten schon auf uns. Gar nicht so einfach, die Zwei zwischen 30.000 Leuten zu finden, aber wir haben es geschafft. Und dann dauerte es auch gar nicht mehr lange, bis das Konzert los ging.

Es war total schön - die Sonne schien, die Musik hat mir gefallen und es lagen ganz viele große und kleine Boote in Strandnähe.

Das schöne Wetter nutzten Mama und ich aus  … schnell Schuhe und Socken aus, Hosenbeine hochgekrempelt und ab ins Wasser. Da stapften wir am Strand entlang durchs Wasser - immer rauf und runter - und genossen dabei die schöne Musik.

Nach Konzertschluss waren wir alle gemeinsam noch in einem ganz tollen Restaurant “Schifferklause”, um eine Kleinigkeit zu essen und vor allem um unseren Durst zu stillen. Im Restaurent selbst fanden wir keinen Platz, aber das war aber gar icht so schlimm, denn so bekamen wir einen Platz genau HIER!!! Das war superschön und wir hatten jede Menge Spaß.

Da wir aber noch eine etwas längere Heimreise hatten, machten wir uns gegen 22 Uhr so langsam auf den Weg. Ein schöner Tag wars, so langsam finde ich richtig Gefallen an Konzerten.

Für einen Urlaubstag sind wir heute ziemlich früh aufgestanden. Ich hatte auch noch nicht wirklich ausgeschlafen, als Mama mich gegen 6.30 Uhr weckte. Wir haben dann schnell noch einen Happen gegessen und sind dann auch schon losgefahren. Wir machten uns auf den Weg nach Hamburg, wo sich die Queen Mary II für den heutigen Tag angekündigt hatte. Gegen 9.30 Uhr sollte sie im Hamburger Hafen einlaufen, also drückte Papa aufs Gaspedal.

So etwas viertel vor Neun waren wir dann auch schon angekommen. Vom Parkplatz zum Hafen sprach uns eine ältere Dame an und erzählte uns, dass das Schiff schon gegen 8 Uhr eingelaufen war. Hm schade, wir wären doch gerne dabei gewesen… aber egal, wir machten uns dann also auf den Weg, uns die Queen im Hamburger Hafen anzuschauen. Mit einem Linienboot sind wir so nah rangefahren, wie es nur möglich ist und dann mussten wir noch ein ordentliches Stückchen laufen und dann stand es auch schon dort - dieses riesengroße Schiff.

Ich konnte Menschen ganz oben an Deck sehen - die sahen ziemlich klein aus. Ich machte meinen Eltern dann den Vorschlag, dass wir mit diesem Schiff mal verreisen, aber sie meinten dann, dass wir dafür ordentlich sparen müssten.

Nachdem wir uns lange genug das Schiff angeschaut haben, haben wir mit einem Linienschiff noch eine Hafenrundfahrt gemacht, bevor wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben. Aber direkt nach Flensburg ging es nicht, wir mussten natürlich noch einen Stopp im St. Pauli-Fanshop machen. Erst habe ich dort ein bisschen gekickert und dann hat Mama mir noch Tattoos, Aufnäher und einen Fan-Schal für Kinder  gekauft. Glücklich und zufrieden stieg ich ins Auto ein, lehnte mich zurück und schlummerte tief und fest, während Papa das Auto nach Hause lenkte.

Kurz nach unserer Ankunft zu Hause, waren auch Oma und Opa aus Lübeck schon da. Sie hatten sich für heute angekündigt, denn sie wollen hier ein paar Tage Urlaub machen. Ich lass mich überraschen, was mich an den nächsten Tagen so erwartet.

Nach langem Suchen haben Mama und Papa für mich endlich einen Kleiderschrank gefunden. Sonntag haben sie ihn in Dänemark gesehen und für gut befunden. Gleich am Dienstag sind wir dann hingefahren, um Kleiderschrank und Nachttisch zu kaufen, aber leider war das Geschäft geschlossen. Also haben wir uns nun heute nach dem Frühstück wieder auf den Weg gemacht. Wir hatten Glück, dass beide Teile noch zu haben waren - denn es gab nur diese Ausstellungsstücke. Mama hat dann noch einen guten Preis ausgehandelt - 25 EUR weniger bezahlt ;-)

Wir sind dann ganz schnell nach Hause gefahren, um die neuen Möbel in meinem Zimmer aufzustellen. Mama hat dann auch gleich meine ganzen Sachen einsortiert und tatatata - hier sind mein neuer Kleiderschrank und mein Nachttisch:

Mama kann sich heute Abend nicht mehr bewegen… aber ich bin total happy und freue mich über meine neuen Möbel.

Heute haben Mama und Papa ihren 3. Hochzeitagstag. Direkt nach dem Frühstück haben wir uns ins Auto gesetzt, um nach Falshöft zu fahren.

Ziel war der Leuchtturm, in dem meine Eltern sich vor 3 Jahren das Ja-Wort gegeben haben. Wir kamen um 5 Minuten vor 12 Uhr dort an und waren super glücklich, dass der Wärter uns noch reinließ, denn eigentlich sollte um 12 Uhr geschlossen werden.

Wir machten uns dann auf den Weg nach oben - nach oben heißt: 87 Stufen steigen bis wir an der höchsten Stelle ankamen. Man hat von ganz oben einen richtig guten Blick, wenn nur das Wetter nicht so schlecht gewesen wäre. Glücklicherweise hörte es irgendwann auf zu regnen, so dass Papa und ich noch auf den Umlauf gehen konnten.

Nach unserer Erkundungstour auf dem Leuchtturm sind wir dann runter an den Strand. Die Sonne schien nun endlich - es war fast wie vor drei Jahren. Mama und ich gingen am Strand spazieren und badeten unsere Füße in dem herrlichen warmen Wasser. Viele Steine haben wir gesammelt und sie ins Wasser geworfen und einige schöne Exemplare, um sie mit nach Hause zu nehmen. Als der Himmel sich verdunkelte, gingen wir schnell zum Auto und fuhren dann zu “unserem” Café Lichthof.

Eine gemütliche Sitzecke im Inneren des schönen Hauses war frei, wo wir uns verwöhnen ließen mit leckerem Kuchen und Kaffee sowie eine heiße Schokolade für mich. Meine Eltern erzählten viel von ihrem großen Tag vor drei Jahren. Ich kann mich daran leider nicht mehr erinnern, da ich damals gerade erst 1 Jahr alt war. Zum Glück gibt es aber viele Bilder, die wir uns immer wieder gerne anschauen.

Heute war letzter Kindergartentag vor den Sommerferien. Mama und Papa haben mich vom Kindergarten abgeholt und dann sind wir direkt nach Hause gefahren, um alle gepackten Taschen und Koffer ins Auto zu laden. Und dann gings auch schon los nach Lübeck zu Oma und Opa, wo ich meine erste Ferienwoche verbringen werde - ich freue mich schon total.

Heute war beim TBZ Flensburg Tag der offenen Tür. Mama war zum Geburtstagsbrunch ihrer Freundin und Papa und ich machten uns auf den Weg zu den Müllautos. Hier war jede Menge los. Ich hatte die Gelegenheit, mich in ein Müllauto zu setzen. Außerdem durfte ich mit einem kleinen Straßenreinigungsauto mitfahren. Die haben so gar Müll mit Absicht auf die Straße geworfen, damit sich alle ansehen konnten, wie das Straßenreinigungsauto den Dreck aufnimmt. Außerdem hab ich auch auf einem Gabelstapler gesessen und ziemlich große Rasenmäher habe ich gesehen. Wir konnten uns auch die Werkstätten ansehen, wo die verschiedenstens Fahrzeuge standen - auch diese Müllschluckerautos, die immer den Sperrmüll abholen. Das war wirklich aufregend und ich fragte Papa, ob wir hier bald mal wieder hinfahren können. Papa sagte: “Das können wir - im nächsten Jahr.”

Nach dem Frühstück mussten wir heute leider Abschied nehmen. Die Taschen hatte Mama gestern Abend schon gepackt. Bevor es los ging, durfte ich aber Mazze noch wecken, um mich von ihm zu verabschieden. Svenja brachte uns dann zu unserem Auto. Mama und ich waren ganz traurig, dass wir wieder abfahren mussten, gerne wären wir noch etwas länger geblieben. Es war sehr schön hier - die Stadt Berlin und auch der Besuch in der WG. Mama und ich sagen DANKE an Svenja, Mazze und Schloemi für die schönen Tage. Wenn wir dürfen, kommen wir bestimmt wieder!

Da am Sonntagvormittag nicht so viele Autos unterwegs sind, haben wir es recht schnell aus Berlin heraus geschafft. Auf der Autobahn allerdings war dann richtig  viel Verkehr. Aber in weniger als 3 Stunden waren wir endlich in Lübeck angekommen, wo wir ja Papa auch noch abholen mussten. Zwischenzeitlich war er bei Oma und Opa eingekehrt. Dort aßen wir gemeinsam noch zu Mittag und dann ging es auch schon wieder weiter. Aber nicht direkt nach Hause, nein! Wir machten noch einen Abstecher zum Erdbeerhof Warnsdorf . Ich verzog mich gleich auf den Spielplatz und Mama und Papa ließen sich frisch gebackenen Erdbeerkuchen schmecken. Später durfte ich dann noch eine Runde auf einem Pferd reiten und dann kauften wir uns noch frisch gepflückte Erdbeeren, bevor wir uns auf die Weiterfahrt nach Flensburg machten. Dieses Mal ohne weitere Zwischenstopps.

Heute Morgen haben Mama und ich die Brötchen zum Frühstück geholt. Nachdem wir uns dann ordentlich gestärkt hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Alexander Platz. Dort stand er nun - der Fernsehturm, wo ich unbedingt hinauf wollte. Schnell stellten wir uns in die Warteschlange. Nach etwa 20 min konnten wir unsere Karten kaufen, erfuhren aber, dass wir mindestens noch 2,5 Studen warten müssten. Hm, was machen? Wir bummelten auf dem Alex (wie man diesen Platz hier nennt) herum.

Wir genossen den herrlichen Sonnenschein am Brunnen der Völkerfreundschaft. Dann gings zum Shoppen in ein großes Kaufhaus und glücklicherweise bekamen wir dann auch bald die SMS, die uns mitteilte, dass wir uns beim Fahrstuhl im Fernsehturm eintreffen sollten. Ich war schon ganz hibbelig und als dann endlich die Türen zum Fahrstuhl aufgingen, stürmte ich hinein. Ich setzte mich auf den Hocker, der eigentlich für den Fahrstuhlführer ist - wie Mama sagt. Aber für ihn war das kein Problem.

Das war eine ganz schön lange Fahrt und nach 40 Sekunden waren wir dann in einer Höhe von 203 m. Endlich war ich in dieser großen Kugel, was ich aber kaum glauben konnte. Aber Mama versicherte es mir immer wieder. Man, war das eine Aussicht…. alle Autos waren ganz klein wie meine Spielzeugautos.  Und einen ICE konnte ich von ganz oben auch sehen. Am liebsten wäre ich auch noch ins Restaurant gegangen, aber die Idee fand Mama leider nicht so toll. Nachdem wir uns Berlin sehr ausführlich von oben angeschaut hatten, ging es wieder 40 Sekunden mit dem Fahrstuhl nach unten. Und dann ab in die Bahn und dann in den Bus, um wieder Richtung WG zu fahren. Da das Wetter so gut war, sind wir gleich nochmal auf den schönen Spielplatz gegangen, wo wir vor zwei Tagen schon einmal waren.

Mama, Svenja und Chris machten es sich im benachbarten Biergarten gemütlich und ich probierte nach und nach alle Spielgeräte aus. Ich buddelte zusammen mit anderen Kindern, mit Mama baute ich eine Ritterburg aus Sand. Ich kletterte und rutschte durch eine Tunnelrutsche immer und immer wieder. Und an der Wasserpumpe baute ich zusammen mit vielen anderen Kindern einen langen Fluß. Ich war ganz traurig, als wir irgendwann nach Hause sollten. Aber es war wirklich schon spät geworden.

Wir hatten uns einiges vorgenommen in Berlin. Heute morgen haben wir dann entschieden, uns zunächst in den Bus zu setzen, und zum Aqarium zu fahren. War das spannend! Ich habe viele bunte, große, kleine Fische gesehen. Auch den Haien habe ich gespannt zugeschaut. Außerdem hab ich auch ein richtig großes Krokodil gesehen, welches sein Maul ziemlich weiß aufgerissen hatte. Zum Glück standen wir weit genug weg:-) Also wir uns im Aqarium alles angesehen hatten, überlegten Mama und Svenja, mit mir noch in den Zoo zu gehen.

Ich hatte natürlich richtig viel Lust darauf. Ich konnte allerdings schon jetzt nicht mehr so gut laufen und wir wollten uns einen Bollerwagen ausleihen. Zum Verleih mussten wir allerdings einige Meter zurück legen. Auf dem Weg dorthin sind wir direkt bei den Affen vorbei gekommen. Da gab es ganz kleine süße Affen, die von Ast zu Ast gesprungen sind. Größere Affen saßen einfach nur faul herum und ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Die riesigen Elefanten haben wir auch gesehen und ein Elefantenbaby, welches noch recht jung war. Und zum Glück waren wir dann auch schon beim Verleih der Bollerwagen. Es waren noch zwei Stück dort und ich suchte mir gleich einen aus, bevor wir keinen mehr abbekamen. Nun ging es für mich viel entspannter weiter. Mama zog mir durch die Gegend, Svenja machte die Fotos und ich genoss das schöne Wetter und die vielen Tiere, die ich zu sehen bekam. Wir haben auch Knut - den Eisbären gesehen. Ich hab ihn gar nicht wieder erkannt. Denn als Knut noch ein Baby war, sind Mama und Papa schon einmal mit mir im Berliner Zoo gewesen. Naja ist auch schon über 2 Jahre her und Knut ist mittlerweile richtig groß.

Wir waren auch noch im Streichelzoo, wo ich die Ziegen und Esel füttern konnte. Aber da jedes Kind dieses Vergnügen erleben möchte, haben die Tiere kaum noch Hunger. Spaß gemacht hat es trotzdem. Und nach gefühlten 10 Stunden beendeten wir dann unseren Rundgang im Zoo.

Wir fuhren mit der U-Bahn und dem Bus zurück zur WG. Schnell haben wir im Supermarkt noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und in der WG haben wir uns dann gemeinsa um das Essen gekümmert. Mama, Mazze und ich haben das Gemüse klein geschnitten und Svenja hat eine leckere Bolognaise gekocht. Zum Essen waren dann auch Chris und eine Freundin dabei. Das ist aufregend sag ich euch - jeden Tag neue Leute kennen lernen:-)

Zu Bett wurde ich dieses Mal nicht von Mama gebracht. Nein, ich hatte mich entschieden, dass Mazze mir heute etwas vorliest. Und bei ihm war nicht nach einer Geschichte Schluss :-) Irgendwann ist Mama dann aber gekommen und hat gemeint, dass es an der Zeit wäre, endlich zu schlafen…

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